Pressemeldungen

23.02.2018

Die Hochburg des Bauhandwerks

Für die Navis der 45.000 Dachdecker, Zimmerer und Bauklempner gab es in dieser Woche nur eine Adresse in Köln: den Messeplatz 1.


Die gute Stimmung in den Gängen spiegelt sich ebenfalls in der allgemeinen Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung der Branche wider. 73 % der befragten Besucher gehen von einem leichten bis starken Anstieg aus. Vor zwei Jahren, bei der DACH+HOLZ International 2016, lag dieser Wert noch bei 64 %.

Information über Neuheiten, persönliche Weiterbildung und Austausch mit Branchenkollegen waren die Top-3-Gründe für den Messebesuch. Jeder vierte von fünf Besuchern sah diese Ziele vollständig erfüllt. Für diesen hohen Zufriedenheitswert waren laut der befragten Besucher die Präsenz der Marktführer, die Vollständigkeit des Angebots und die Qualität der Vorträge auf dem DACH+HOLZ-Forum ausschlaggebend. „Köln war vier Tage lang die Hochburg des Dachdecker-, Zimmerer- und Klempnerhandwerks. Wichtige Themen für die Branche wie Unfallprävention oder Digitalisierung bekamen hier für die Besucher angesichts der Vielzahl der gezeigten Produkte und Fachvorträge ein Gesicht mit klaren Konturen“, zog Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, eine positive Bilanz über den Messeverlauf. „Schon vor der Veranstaltung hatte die diesjährige DACH+HOLZ International die Nationenwertung bei den Ausstellern gewonnen. 576 Firmen aus 35 Ländern nahmen teil, so viele wie noch nie. Angesichts dieser internationalen Produkttiefe erhielt jeder Besucher einen umfassenden Überblick, um seinen Betrieb zukunftssicher aufzustellen.“

Neben neuen Produkten bei Außenwandbekleidung, Dachdeckungen und -abdichtungen sowie Holzwerkstoffen und -fertigbau waren die täglichen Handwerkerrundgänge, das Vortragsspecial „Zukunft Dach“ am Mittwochnachmittag oderdie Sonderschau „Absichern statt Abstürzen“ die Besuchermagnete 2018. Gerade auf der zuletzt genannten Fläche wartete ein interaktiver Mitmachparcours zum Thema Unfallprävention. Die BG Bau hatte hierfür einen zweistöckigen Dachaufbau mit Dachstuhl aufgebaut. Dachdecker, Zimmerer und Klempner konnten bei Klettertouren neue Sicherheitssysteme eigenständig ausprobieren. Zudem wurden Sicherheitstechnologien wie die Weltneuheit des ersten Anhängerkrans mit Personen-Sicherung oder Lifeline-Systeme vorgestellt. Von 91 Prozent der Besucher gab es für diese umfassende und lebenswichtige Präsentation Lob in höchsten Tönen. Über dieses positive und eindeutige Besuchervotum waren die beiden Trägerverbände der Messe, der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB sehr erfreut. Schließlich ist Unfallprävention eines der Hauptanliegen beider Berufsverbände.

Die nächste DACH+HOLZ International findet vom 28. bis 31. Januar 2020 in Stuttgart statt.


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  • Die DACH+HOLZ International in Zahlen
  • Sonderschau „Absichern statt Abstürzen“, Vorführungen mit Zimmerer-Nationalmannschaft
  • Beratungsgespräch, Airteam, Drohnen für Dachdeckerarbeiten
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